Dies ist ein erster Anfang einer Chronik. Liebe Ex-Member, bitte kontaktiert uns und schickt uns eure Geschichten und Fotos! --DL7BST

Vorgeschichte

Über die allgemeine Geschichte der Fernmelde- und Nachrichtentechnik an der TH/TU Berlin in Forschung und Lehre hat Prof. em. Dr.-Ing. Peter Noll einige Aufsätze und Biographien zusammengetragen. Im Folgenden liegt der Fokus auf dem Amateurfunk an der heutigen TU Berlin.

1929

20. Januar 1929: In der Zeitschrift Funk-Bastler des Deutschen Funktechnischen Verbands (DFTV), Vorgänger des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) wird die Gründung einer Funkstation mit dem Rufzeichen D4ACX an der ehemals Königlich Technischen Hochschule Charlottenburg (eigentlich ab 1920 Technische Hochschule zu Berlin) erwähnt (Original als PDF): "D4ACX, der Sender der Technischen Hochschule Charlottenburg, hat seinen Betrieb am 20. Januar 1929 eröffnet und ist QRV auf dem 40- und 20 m-Band, inpt. 12 Watt, Ton DC. Op. E. Reiffen."

1970er

1971

Zum Wintersemester 1971/72 wurde am Institut für Eisenbahnwesen bei Walter Liepelt und Herrn Körner eine Amateurfunkgruppe gegründet und ein organisierter Amateurfunkbetrieb an der TU Berlin aufgenommen. Es gab 19 Gründungsmitglieder - unter ihnen der spätere erste Vorstand der Vereinigung Jörn Reimann (DL8SW), Heinz Kamper (DK4EI) und Walter Liepelt.

1972

Vermutlich eine der ersten QSL-Karten von DK0TU
alte QSL-Karte

4. Januar 1972: Erstzuteilung der Genehmigung einer Amateurfunkstelle der Klasse B unter dem Rufzeichen DK0TU für die Klubstation der TU Berlin durch die Landespostdirektion Berlin.

5. Mai 1972: Eintragung der "Amateurfunkgruppe der Technischen Universität Berlin (AFUTUB)" als Registrierte Vereinigung der TU Berlin.

1974

15. März 1974: Sondergenehmigung für Funkfernschreiben, 160m-Bereich, Sendeart A 5 und SSTV durch die Landespostdirektion Berlin.

November 1974: CQ WW CW Contest mit Platz 24 in der Kategorie MULTI-ONE (Fotos von DL7SI, Ralf):

Quadbau: Stehend mit Pudelmütze, Klaus, DK1PD
Quadbau: l.o. auf dem Podest, Friedrich, DK6QI - r.u. an der Leiter Ulli, DK4VW
Die fertige 3-Bd-Quad
Axel, DL7HN (2013 SK) Stationsaufbau und wieder mal Reparatur der HEATHKIT HA-10 PA
Die OPs v.h.n.v.: Klaus, DK1PD / Ralf, DL7SI (damals ohne Rauchverbot!) Jörg, DL7QU / Axel, DL7HN

v.h.n.v.: Wolfgang, DK5GB / Friedrich, DK6QI / Rick, DA1QC? bzw. DJ0IP (hier ohne seinen Schäferhund 'Dog X-ray'), Klaus, DK1PD / Fritz, DL7ON

DL7ON u. DK1PD (man beachte den Stapel ETM, jeder OM benutzt natürlich seine eigene Taste!)
DL7ON. Man beachte die Bauweise der Röhren-PA im Hintergrund, hinter dem Tastenberg - alles VDE-mäßig!

Hinten Jörg, DL7QU und Axel, ´7HN. Man beachte wieder: Die schöne Stationsuhr und die SWR Brücke darüber an der Wand


Blick über das TU-Dach
Multiband Yagi

CQ WW Contest im Shack
(v.v.n.h.: DK5GB, DK6QI, DL7ON, DK1PD)

CQ WW Operator DL7ON

CQ WW Team
(hinten, v.l.n.r.: DK1PD, DK6QI, DL7ON,
vorne, v.l.n.r.: DK5GB, DL7SI, DL7QU)


Weitere Dachimpressionen um 1974 herum (Fotos von DK5FD, Rudolf):

KW-Beam
Masten
Reusenantenne
Shack


1979

Erwähnung im Buch 100 Jahre Technische Universität Berlin 1879 - 1979, Katalog zur Ausstellung (ISBN 3798352003).

Hier der entsprechende Auszug als PDF

1980er

1988~89

Um 1988~89: Arbeiten am UKW-Rotor (Fotos von G8VHI, Reg Woolley):

Blick Richtung Fernsehturm (Ost-Berlin)
Blick Richtung Funkturm und 'Field Station Berlin'
ehemalige VHF- und UHF-Gruppen
Arbeiten am UKW-Rotor


2010er

2016

12. Oktober 2016: Erstzuteilung des Rufzeichens DB0TU für Versuche mit automatisch arbeitenden Stationen.